Softwaretraining, Fotografie, Grafikdesign

Frequenztrennung

Frequenztrennung: nicht nur für Haut!

In diesem Video erkläre ich wie die Frequenztrennung in Photoshop funktioniert.

Dabei ist es immer wichtig sich vor Augen zu führen, dass Photoshop nur Pixel sieht. Somit kann diese Technik für alle Bilder angewendet werden. Ob dies nun Fassaden, Obst oder Teddybären sind ist absolut zweitrangig. Es geht immer nur darum die Bildinformation in Details und Farbinformationen aufzuspalten.

Vorbereitung

Bevor man mit der Frequenztrennung startet ist es sinnvoll, gröbere Retusche-Arbeiten durchzuführen. Diese kann man mit den bekannten Werkzeugen von Photoshop machen.

Aufbau

Die Frequenztrennung besteht aus zwei Ebenen die einerseits die Farbinformation (LOW) und die Detailinformation (HIGH) enthalten. Die Low Ebene ist eine Kopie der Ausgangsebene und wird so weit weichgezeichnet, bis keine Details mehr vorhanden snd. Da dies von Pixelanzahl und Größe des Motivs abhängig ist, können absolute Zahlen nicht angegeben werden. Die HIGH-Ebene wird über Bildberechnung erstellt. Dafür wird die LOW-Ebene von der HIGH-Ebene subtrahiert. Die konkreten Einstellungen finden sich im verlinkten Video weiter unten. Die HIGH-Ebene wird im Anschluss auf den Blendmodus „Lineares Licht“ gestellt.

Kontrolle

Um zu kontrollieren ob man alles richtig gemacht hat, können die Ebenen in eine Gruppe gegeben werden. Wenn man diese ausblendet, soll kein Unterschied zur Ausgangs-Ebene erkennbar sein.

Arbeit

Auf den einzelnen Ebenen arbeitet man beispielsweise mit dem Reparatur-Pinsel. Wichtig ist, dass dieser nur die aktuelle Ebene aufnimmt. Danach kann man loslegen und Farbabweichen auf der LOW-Ebene bzw. Detail-Verbesserungen auf der HIGH-Ebene vornehmen.

Tipps und Tricks

Weitere Bearbeitungen können die partielle Weichzeichnung von fleckigen Bereichen auf der LOW-Ebene sein.

Interessant ist es auch mittels Kontrollebenen zu arbeiten um die Struktur besser erkennen zu können. Ich verwende dazu meist eine Einstellungsebene Kanalmixer.

Um nicht auf den Originalebenen zu arbeiten können die LOW- und HIGH-Ebene auch kopiert und als Arbeitsebene verwendet werden.