Softwaretraining, Fotografie, Grafikdesign

Halbzeit

Ikea

Fazit nach ca.

Jetzt ist ca. die Hälfte meines Unterwegs-Projekts vorbei. Also der Aufenthalt in Strasbourg geht dem Ende zu und ich muss gleich sagen: Strasbourg ist echt eine schöne Stadt mit jeder Menge netter Menschen.

Nun stehen die unmittelbaren Vorbereitungen für die zweite Phase an die viel mehr unterwegs sein wird. Am Dienstag starten wir mit dem Wohnmobil weg in Richtung Norden.

Was ich hier in Strasbourg aus dem #besserwerden Aspekt gelernt habe: man braucht Platz zum Arbeiten. Sowohl räumlich als auch zeitlich. Beides ist aber möglich. Gleichzeitig auch genügend Zeit mit der Familie zu verbringen. Man kann eindeutig produktiv sein wenn man unterwegs ist, aber es wird auf eine andere Art als "zu Hause" sein.

Zu Hause... was ist zu Hause? Wenn man gewillt ist seine Tapeten zu wechseln und sich auf neue Umgebungen einzulassen wird man feststellen, dass man viel vom gewohnten "was ist zu Hause" hinterfragen wird. Zu Recht wie ich finde. Ich würde empfehlen hier auf alle Fälle mehr als eine Woche dafür Zeit zu nehmen. Selbst habe ich gemerkt, dass ich ca. nach 5 Tagen wusste wie es hier läuft; also das Einkaufen, das Leben mit Familie, die Zeit die ich zum Arbeiten brauche etc.

#besserwerden... ich habe es eindeutig gesehen, dass andere Umgebungen und ein Ausbrechen aus dem Hamsterrad Platz gibt um Neues auszuprobieren. Konkret heißt dies bei mir, dass ich nun mit dem Program 3D LUT Creator immer besser zurecht komme und wirklich erfreut bin mir die Zeit dafür genommen zu habe. Genauso wie mit dem Thema VLOGGING und Bewegtbild im Generellen.

Das neue zu Hause "Wohnmobil" wird auch einiges an Umstellung bedeuten. Auf was ich mich echt freue. Wir haben gezielt zuvor in Strasbourg gewählt, da es neben Kehl ist. Und in Kehl ist Bürstner und damit unser Wohnmobil. Durch die Anreise mit dem Zug sind wir zwangsläufig eingeschränkt gewesen mit der Auswahl an Zeug, dass wir mitnehmen konnten. Zeug ist hier mit Absicht gewählt. Denn wie oft nimmt man einfach viel viel zu viel mit. So hatten wir zwei Koffer und zwei Rucksäcke für sechs Wochen, zwei Erwachsene und ein Kind mit dabei. Natürlich ist das jetzt nicht wenig und natürlich müssen wir in Strasbourg Dinge für das Wohnmobil besorgen. Decken, Pölster, Besteck, Geschirr, Töpfe, Essen etc. Doch man hinterfragt plötzlich die Wichtigkeit von Dingen die man *ja auf alle Fälle braucht*.

Also Dienstag gehts ins Wohnmobil. Ich bin gespannt auf den neuen Abschnitt.