KI im Klassenzimmer

Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsszenario mehr – sie ist längst im Hier und Jetzt angekommen. Besonders im Bildungsbereich bietet sie enorme Chancen, Kreativität zu fördern und Kompetenzen zu stärken. In meinen aktuellen Workshops im Rahmen von Schule Goes WIFI habe ich Schüler:innen gezeigt, wie sie KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug verstehen und verantwortungsvoll nutzen können. Denn eines ist klar: Wer heute lernt, mit KI umzugehen, ist für die Welt von morgen bestens gerüstet.

KI als Kreativitäts-Booster – nicht als Ersatz

Im Mittelpunkt der Workshops stand die Frage: Wie kann KI die eigene Kreativität erweitern, ohne sie zu ersetzen? Wir haben uns mit pixelgenerierenden KI-Tools und Large Language Models (LLMs) beschäftigt – nicht, um menschliche Arbeit überflüssig zu machen, sondern um neue Ideen zu entwickeln, Prozesse zu beschleunigen und Lösungen zu finden, die allein schwer umsetzbar wären.

Ein zentraler Gedanke dabei: „Create more than you consume.“ In einer Welt, in der wir oft passiv Inhalte konsumieren, geht es darum, KI als Aufforderung zum Machen zu begreifen. Ob Texte schreiben, Bilder gestalten oder komplexe Fragen beantworten – KI kann hier als Sparringspartner fungieren, der den kreativen Prozess unterstützt.

Von der Theorie zur Praxis: Was die Schüler:innen mitnehmen

Die Workshops waren bewusst praktisch und interaktiv angelegt. Statt trockener Theorie ging es darum, konkrete Anwendungen kennenzulernen und selbst ausprobieren. Die Teilnehmer:innen haben gelernt:

  • Grundlagen von KI zu verstehen – was steckt hinter Tools wie ChatGPT, Mistral Vibe oder Google NotebookLM?
  • KI-Tools sinnvoll einzusetzen, sei es für Recherche, Brainstorming oder das Generieren von Inhalten.
  • Kritisch zu hinterfragen, wo die Grenzen von KI liegen: Was kann sie leisten – und wo braucht es menschliche Expertise?

Besonders wichtig war mir, Datenschutz und ethische Aspekte zu thematisieren. Gerade im Bildungsbereich müssen wir uns bewusst sein: Nicht jedes KI-Tool ist gleich sicher oder transparent. Hier habe ich betont, warum europäische Lösungen wie Mistral Vibe eine Rolle spielen – nicht nur wegen der Sprache, sondern auch wegen der Einhaltung von EU-Datenschutzstandards.

KI-Kompetenz als Zukunftsfähigkeit

Am Ende der Workshops stand nicht nur das Wissen über KI, sondern vor allem die Fähigkeit, sie selbstbewusst und reflektiert zu nutzen. Die Schüler:innen haben verstanden, dass KI kein Zauberwerk ist, sondern ein Handwerkszeug – eines, das sie in ihrer schulischen und späteren beruflichen Laufbahn einsetzen können.

Ob für Projekte, Präsentationen oder das Entwickeln eigener Ideen: Wer KI beherrscht, hat einen entscheidenden Vorteil.

Rechtliches und Ethik: Was nicht vergessen werden darf

Natürlich kam auch die Frage auf: Darf man das einfach so nutzen? Hier habe ich klargestellt, dass Transparenz und Verantwortung zentral sind.

KI-generierte Inhalte müssen als solche gekennzeichnet werden, und Urheberrechte sind auch im digitalen Raum zu beachten. Mein Appell: KI nutzen – aber mit Bedacht.

Fazit: KI als Chance für die Bildung

Die Workshops haben gezeigt: Schüler:innen sind neugierig, offen und lernbereit, wenn es um KI geht. Sie erkennen schnell, wie sie diese Tools für sich nutzen können – und welche Fragen sie sich dabei stellen müssen.

Als Trainer war es mir ein Anliegen, ihnen nicht nur das Wie, sondern auch das Warum und Wann zu vermitteln.

Dein nächster Schritt: KI-Kompetenz für deine Klasse oder Institution

Du möchtest auch, dass deine Schüler:innen oder Mitarbeiter:innen lernen, KI praktisch und verantwortungsvolleinzusetzen? Ich biete maßgeschneiderte Workshops an, die genau dort ansetzen, wo du und dein Team stehen. Ob Einführung in generative KI, vertiefende Praxisbeispiele oder ethische Diskussionen – gemeinsam entwickeln wir ein Format, das zu dir passt.

Kontaktiere mich, und lass uns darüber sprechen, wie wir KI in deinem Umfeld sinnvoll einsetzen können. #besserwerden

CoCreation

PS: Wir haben uns auch über die Möglichkeiten in der Bildbearbeitung unterhalten und warum man Photoshop (schon sehr oft) nicht mehr braucht.

Ich hab ihnen gezeigt, wie man Portraits einfach bearbeiten kann. In diesem Fall hab ich mein schwarzes T-Shirt verändern lassen und die SchülerInnen gefragt, wodurch ich es ersetzen lassen soll.