WorkoutTracker – iOS App

Ich wollte schon immer eine eigene App bauen. Seit ich iPhones kenne, war dieser Wunsch da. Doch obwohl ich grundlegende Programmierkenntnisse habe und verstehe, wie Tools funktionieren, fehlte mir bisher der letzte Schritt zur Umsetzung. Bis KI ins Spiel kam.

Letztes Wochenende war es dann so weit: Innerhalb eines Tages habe ich eine funktionierende iOS-App entwickelt – und sie ist jetzt im App Store verfügbar. Wie das möglich war? Durch Vibe-Coding und Co-Creation mit KI.

Der Prozess: KI als Co-Developer

Ja, jeder professionelle Entwickler würde bei meinem Code wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich habe keine tiefen Swift-Kenntnisse, und der Code ist alles andere als perfekt. Aber das war auch nicht das Ziel. Für mich ging es darum, eine funktionierende App zu bauen – und genau das ist mir gelungen.

In Xcode habe ich mich nur so weit eingearbeitet, wie es nötig war, um die KI zu verstehen und ihre Vorschläge umzusetzen. Die KI hat mir nicht nur Code geschrieben, sondern auch Versionen verwaltet, Features hinzugefügt und sogar ein einfaches Backup-System integriert. Ich habe ihr gesagt, was ich brauche, und sie hat es umgesetzt.

Die App: Einfach, aber effektiv

Die App ist bewusst einfach gehalten. Du kannst Übungen in einer Bibliothek anlegen – auf Deutsch oder Englisch. Für jede Übung legst du ein Tagesziel fest, z. B. 15 Sit-ups, und weisst ihr eine Farbe zu, die in der Statistik angezeigt wird. Wenn du eine Übung abschließt, gibt es eine kleine Animation als Motivation.

Der „Heute“-Bereich zeigt dir, was du an diesem Tag schon gemacht hast. Du kannst Übungen hinzufügen, Sätze tracken und deine Fortschritte sehen. In der Statistik siehst du auf einen Blick, wie aktiv du warst. Und falls du mal etwas löschst oder Daten verlierst, kein Problem: Die App erstellt automatisch tägliche Backups und erlaubt dir, Daten als TSV-Datei zu exportieren oder wiederherzustellen.

Vom Code zum App Store

Der letzte Schritt war der Upload in den App Store – und auch das war eine Herausforderung. Apple Connect hat seine eigenen Regeln, und ich musste ein paar Hürden überwinden, bis die App schließlich am 20. Mai 2026 veröffentlicht wurde. Aber jetzt ist sie da, und jeder kann sie herunterladen.

Warum das wichtig ist

Diese App ist kein Meisterwerk der Programmierung. Aber sie zeigt, was heute möglich ist: Jeder kann mit KI und ein bisschen Experimentierfreude eigene Apps bauen. Du musst kein Profi-Entwickler sein, um etwas zu schaffen, das für dich – oder andere – nützlich ist.

Und ich kann dir gerne dabei helfen!

Ich habe diese App nicht nur für meine Frau gebaut, sondern auch, um zu zeigen, dass Technologie heute so zugänglich ist wie nie zuvor. Wenn du eine Idee hast, probier es aus. Nutze KI, um deine Visionen umzusetzen. Vielleicht bereicherst du damit nicht nur dein eigenes Leben, sondern auch das anderer.

Die App ausprobieren

Du möchtest die App selbst testen? Hier geht’s zum Download:

📲 Workout Tracker im App Store

Und wenn du mehr über meine Projekte und meine Arbeit wissen möchtest, schau auf meiner Website vorbei:

🌐 www.martindoersch.at/workouttracker

Fazit: Es geht ums Besserwerden

Am Ende des Tages geht es mir immer um eins: #besserwerden. Ob beim Sport, beim Lernen oder beim Entwickeln neuer Dinge. Diese App ist ein kleines Beispiel dafür, wie KI uns helfen kann, unsere Ziele zu erreichen – auch wenn wir nicht alle Skills selbst mitbringen.

Also: Bleib aktiv, probier Neues aus und nutze die Tools, die dir zur Verfügung stehen. Denn die beste App, die beste Idee oder die beste Lösung entsteht oft genau dann, wenn wir den ersten Schritt wagen.

In diesem Sinne: Betätigt euch körperlich, bleibt neugierig – und denkt dran, es geht immer darum, besser zu werden.